Unsere Leistungen
umfassen das gesamte Fachgebiet Schwingungs- und Erschütterungsschutz.
Im Wesentlichen gehören hierzu Untersuchungen der
- Entstehung (Emission)
- Übertragung (Transmission)
- Einwirkung (Immission)
- Beurteilung der Einwirkungen (nach DIN 4150, VDI 2057, u. a.) und
- Minderung (Quellenisolierung, Empfängerisolierung, bauliche Maßnahmen)
Erschütterungen entstehen z. B. durch Straßen- und Schienenverkehr, durch Maschinen wie Notstromaggregate oder Kompressoren oder im industriellen Bereich durch Stanzen, Pressen oder Bearbeitungszentren.
In allen Fällen werden die Erschütterungen durch Wechselkräfte erzeugt. Sie werden über den Baugrund oder die Gebäudestruktur zu einem Immissionsort, z. B. einer Wohnung oder auch einem Arbeitsplatz, weitergeleitet.
Dort können sie zu Belästigungen durch spürbare Schwingungen führen. In extremen Fällen können auch Gebäudeschäden durch Erschütterungseinwirkungen entstehen.
Es können jedoch auch Geräusche durch Luftschallabstrahlungen von Körper-schall entstehen (Sekundärschall).
Diese Immissionen werden bei bestehenden Gebäuden messtechnisch ermittelt, bei Neuplanungen durch Prognoseberechnungen.
Die Beurteilung erfolgt durch Vergleich dieser Mess- oder Rechenwerte mit Anhaltswerten der Normung.
Liegen die Erschütterungsimmissionen zu hoch, so wird vorzugsweise an der Erschütterungsquelle eine Schwingungsisolierung (Quellenisolierung) ausgeführt. Ist dies nicht möglich oder wirtschaftlich unverhältnismäßig, so kommen Maßnahmen in Betracht, die die Schwingungsausbreitung mindern oder eine Schwingungsisolierung am Immissionsort (Empfängerisolierung).